Bourbon

Bourbon

Der amerikanische Whiskey

Genau wie Jazz und Popcorn gehört auch Bourbon zu den großartigen Exportschlagern Amerikas. Ihr goldenes Zeitalter erlebte die amerikanische Variante des Whiskeys Anfang des 19. Jahrhunderts, als sie die großen Städte der Ostküste erreichte. Gegründet wurde „Bourbon County“ 1785 auf dem heutigen Gebiet von Virginia und Kentucky und erhielt seinen Namen nach der französischen Königsfamilie, die Amerika im Befreiungskrieg gegen England unterstützt hatte.

Egal ob Sie ihren Bourbon neat (also pur), mit etwas Wasser, Eiswürfeln oder auch in großartigen Cocktails, wie einem Old Fashioned oder Whiskey Sour, genießen. Zum „Tag des Bourbon“ am 14. Juni haben wir Wissenswertes über den amerikanischen Whiskey zusammengestellt. 

  1. Bourbon ist eine Variante des amerikanischen Whiskeys. Außerhalb der USA darf kein Bourbon Whiskey hergestellt und als solcher verkauft werden.
  2. Er wurde 1964 vom amerikanischen Kongress offiziell als „distinctive product of the United States“, also als typisch amerikanisches Produkt, anerkannt.
  3. Mais spielt beim Bourbon die Hauptrolle. Das Destillat muss mehr als 51 Prozent Mais enthalten. Der Rest besteht aus Gerste und Roggen oder Weizen.
  4. Der Alkoholgehalt vom Brand darf nicht mehr als 80 Volumenprozent betragen.
  5. Man darf dem Bourbon keine Farb- und Geschmacksstoffe zufügen, er muss 100 Prozent natürlich sein.
  6. Bourbon muss in neuen, ausgekohlten Fässern aus amerikanischer Weißeiche gealtert werden.
  7. Straight Bourbon muss mindestens zwei Jahre gelagert werden. Bis zu einer Lagerzeit von vier Jahren muss die Lagerdauer auf dem Etikett angegeben werden. Tennessee Whiskey muss vor der Alterung über Ahornholzkohle gefiltert werden und darf nur im gleichnamigen Bundesstaat hergestellt werden. Bonded Bourbon ist Whiskey einer einzigen Brennerei aus einem einzigen Jahrgang, der für mindestens vier Jahre in gelagert wird. Daneben gibt es noch weitere Varianten, wie etwa small batch oder single barrel.
  8. Die großen Bourbon-Destillerien befinden sich in Kentucky, wo über 90 Prozent der Bourbons weltweit herkommen, oder Tennessee.
  9. Durch den hohen Anteil an Mais hat Bourbon einen süßlich-runden Geschmack. Deshalb verträgt er sich auch bestens mit Eiswürfeln. In einem gut gealterten Bourbon entdeckt man Noten von Vanille und gerösteten Nüssen.
  10. Bourbon and Branch (den sich J.R. Erwing aus der Kult-Serie Dallas gerne bestellte) bedeutet einfach Bourbon mit Wasser.