1. Oktober: Tag des Kaffees

Manche mögen ihren Espresso im Martini

Am 1. Oktober ist Tag des Kaffees

Weder gerührt, noch geschüttelt: Heute trinkt man den Martini mit Espresso. Aber auch in anderen schmackhaften Kreationen macht Kaffee eine außergewöhnlich gute Figur. Zum internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober präsentieren wir hier die schönsten Drinks mit Kaffee, bei denen der kleine Schwarze sein schönstes Cocktailkleid anzieht. Ob klassisch als Espresso Martini oder heiß als Irish Coffee erfreut uns der Kaffee im Cocktail nach dem Essen. Doch auch Tonic und Rosenlimonade vertragen den Koffeinkick für entspannte Erfrischung. Mit Gin werden sie sogar zu raffinierten Longdrinks. Und auch im Bier macht Kaffee ganz schön was her.

Kaffeekränzchen war gestern, anregend trinkt man heute Cocktails mit Kick. Kaffee-Kreationen wie Espresso Martini oder Black Russian zählen mittlerweile zu den Cocktail-Klassikern, denn Kaffee gilt schon lange als raffinierte Zutat in der Bar. Wegen seiner Aromenvielfalt sind seine Einsatzmöglichkeiten in coolen Drinks überaus vielseitig. Ob frisch aufgebrüht, kalt gebrüht oder gedript ist Kaffee in vielen Drinks eine ziemlich abgebrühte Zutat. Dabei geht die Bohne wahrlich bezaubernde Beziehungen mit Spirituosen ein. Schnell ist der morgendliche Wachmacher in ein entspanntes Lifestyle-Getränk verwandelt.

  1. Süße Versuchungen als Dessert

Mit der aromatischen Bohne entstehen raffinierte Mischungen, die – statt des Desserts genossen – jede Mahlzeit versüßen. Perfekt zum Abrunden des Essens ist etwa der White Russian mit Wodka, Kaffeelikör und Schlagobers. Er erlangte nicht zuletzt durch den Film „The Big Lebowski“ neue Bekanntheit. Die Variante ohne üppiges Obers nennt sich Black Russian. Der wohl bekannteste Kaffee-Cocktail ist der Espresso Martini. Dieser After Dinner Drink mit Wodka und Kaffeelikör übertrumpft in der Geschmacksintensität jeden morgentlichen Flat White.

  1. Manche mögen‘s heiß

Statt eines Cocktails erfreut an kalten Tagen ein süßer und wärmender Kaffee mit Whiskey und Schlagobers. Erfunden wurde der Irish Coffee im Winter 1943 von Joe Sheridan für die frierenden, müden Passagiere eines transatlantischen Fluges. Bis heute wärmt uns diese Kombination im Winter ganz wunderbar.

  1. Limonadenliebe

Neben Barklassikern, wie Espresso Martini oder Black Russian, vermag der kleine Schwarze auch den allseits beliebten Gin Tonic ein wenig aufzuwecken. Doch auch ohne Gin freut sich das Tonic über eine Portion Kaffee. ET nennt man die bitterbetone Kombination aus Espresso und Tonic. Modernere Varianten nehmen statt des Espressos auch gerne einen Cold Brew –  einen Kaffee, bei dem die Bohnen über viele Stunden im kalten Wasser ziehen. Die eher fruchtigen Noten, die bei diesem kalt gebrühten Kaffee dominieren, werden durch die klare Bittere des Tonics wunderbar komplimentiert.

Der britische Limonadenhersteller Fentimans empfiehlt, seine unvergleichlich intensive Rose Lemonade mit einem Espresso Shot zu toppen. Wer diese ungewöhnlich schmackhafte Kombination in einen bezaubernden Longdrink verwandeln möchte, fügt dem Espresso Rose einfach noch einen Schuss seines Lieblingsgins hinzu.

  1. Für Biertrinker

Auch im Bier ist der Geschmack von Kaffee nicht verkehrt. Dunkle Stouts und Porters tragen auch ohne einen kleinen Schwarzen robuste Röstaromen in sich. Als Coffee Stout abgewandelt werden die Kaffeenoten im Bier durch echte Bohnen verstärkt. Bei der mittlerweile fünften Kooperation der irischen Brauerei O’Hara’s und den polnischen Brauern von Pinta entstand in der „Lublin to Dublin“ Serie diesmal ein sanftes und cremiges „Turkish Coffee Stout“ mit dem Besten aus der Bohne. (Erhältlich bei BeerLovers)

Das Porter, im England des 17. Jahrhunderts gerne auch als „Wasser der Arbeiterklasse“ bezeichnet, war damals das, was man gemeinhin unter „Bier“ verstand. Als stärkere Variante entwickelte sich Anfang des 19. Jahrhunderts das Stout (ursprünglich als Stout Porter bekannt) als schwarzes, (röst)malziges, obergäriges Bier mit vollem Körper und feinporigem Schaum. Dieses besticht mit Noten von Bitterschokolade oder Kaffee – auch ohne Anwesenheit von letzterem.

Rezepte:
So lassen sich die Kaffee-Cocktail-Kreationen schnell und einfach Zuhause nachmachen:

Espresso Martini

5 cl Wodka
1 cl Kalúha
Zuckersirup nach Geschmack
1 Shot Espresso

Zubereitung: Alle Zutaten auf Eis shaken und in einem vorgekühlten Martini-Glas servieren.

Black Russian / White Russian

5 cl Wodka
3 cl Kalúha
Schlagobers für White Russian

Zubereitung: Zutaten in ein Old Fashioned-Glas mit Eis geben und sanft umrühren.
Für den White Russian halb geschlagenes Obers über die gewölbte Seite eines Löffels ins Glas rinnen lassen.

Espresso Tonic / Cold Brew Tonic

Gekühlter Espresso oder Cold Brew Coffee
125 ml Tonic 

Zubereitung: Kaffee ein Glas mit Eis geben und mit Tonic auffüllen. Für einen Gin Espresso Tonic mit Gin verfeinern.

Espresso Rose

125 ml Fentimans Rose Lemonade
1 Shot Espresso

Optional: House of Broughton Rose Syrup nach Geschmack
Für die Longdrink-Variante: 4 cl Gin

Zubereitung: Die Rosenlimonade in ein Glas mit viel Eis geben und mit einem kurzen Espresso toppen.

Für die alkoholhaltige Variante zunächst den Gin aufs Eis geben. Wer es süßer mag, gibt anfangs etwas Rose Syrup dazu.

Irish Coffee

4 cl Irish Whiskey
9 cl heißen Kaffee
3 cl Schlagobers
Brauner Zucker nach Geschmack

Zubereitung: Whiskyglas vorwärmen. Zutaten in ein Old Fashioned-Glas mit Eis geben und sanft umrühren. Obers über die gewölbte Seite eines Löffels ins Glas rinnen lassen. Gegebenenfalls mit braunem Zucker süßen.