Winzer des Monats Juni: Weingut S. Donabaum

Winzer des Monats Juni

Weingut Sighardt Donabaum, Wachau

Im elterlichen Weingut aufgewachsen, war Sighardt Donabaum von klein auf mit dem Anbau und der Herstellung von Wein eng vertraut. So sehr er sich der heimischen Region verbunden fühlte, spürte er gleichzeitig eine Sehnsucht nach einer fernen Welt. Fort von hier, nach Nordamerika als Förster und Jäger. Ein Leben im Einklang mit der Natur, so stellte sich Sighardt Donabaum in jungen Jahren seine Zukunft vor.
Die Ausbildung zum Förster brachte ihn seinem Ziel, in Kanadas Weiten zu leben, ein Stück näher. Doch trotz Fernweh hielt ihn eine zweite Leidenschaft zurück: die Leidenschaft für Wein. Sie entwickelte sich mehr und mehr zu seiner wahren Passion. Seine Erfahrungen als Förster und Winzer im In- und Ausland, gepaart mit seinem angeborenen Freigeist, machen ihn zu einem Querdenker in der Region. Sie lassen Sighardt Donabaum immer wieder mit Traditionen brechen, auf der Jagd nach echter, unverwechselbarer Qualität.

Das Geheimnis liegt auf der Hand

Die Traube gibt das Ideal des Geschmacks vor. Damit Donabaum Weine dem Ideal der Weintraube so nahe wie möglich kommen, wird der Natur nichts hinzugefügt. Außer die Sorgfalt und Leidenschaft des Winzers für höchste Qualität.
Die Trauben, die auf Steilhängen reifen, werden im vollreifen Zustand handgelesen. Das einzigartige Klima in diesem Teil der Wachau sowie die starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, die im Herbst bis zu 25° Celsius betragen, begünstigen die besondere Aromaausbildung in den Trauben. Die ganztraubige Verarbeitung und die Spontanvergärung durch natürliche Hefe sorgen für langsame Reifung und völlige Naturbelassenheit. Geringst mögliche Mechanisierung sichert die schonende Kelterung des Traubengutes. Wesentlich für die Erzeugung lagerfähiger Weine ist ein langer Hefekontakt.

Unser Hang zu höchster Qualität

Die höchste Qualität im Wein zu erreichen, ist der unermüdliche, beständige Kampf um die allmähliche Annäherung an das, was Donabaum als Ideal vorschwebt. Es ist der naturnahe Weinanbau. Der Schwerpunkt seiner Weingartenfläche liegt in einem Talabschnitt von Spitz nördlich Richtung Waldviertel, dem sogenannten Spitzer Graben.
Nur in diesem Tal ist die Vielfalt an Urgesteinsböden so groß und nur hier sind die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht besonders hoch. Hier im nördlichsten Teil der Wachau erreichen die Steilhänge eine Steigung bis zu 45°. In diesen steilen Lagen stößt selbst modernste Technik an ihre Grenzen. Also trägt die Handarbeit dazu bei, den natürlichen Charakter der Traube zu bewahren.

Leidenschaft zur Landschaft

Die Weltkulturerbe-Region Wachau zählt zu den schönsten Weinbaugebieten der Welt. Durchschnitten vom Donaustrom bringen hier einzigartige natürliche Bedingungen große internationale Weine und authentische Genusserlebnisse hervor
Schon seit der Zeit der Kelten wird in der Wachau Wein angebaut und sind heute weit über die Grenzen hinaus bekannt. Vielgestaltige Gegensätze auf engstem Raum ließen ein Weinbaugebiet von seltener Schönheit entstehen. Seine Bodenformationen und sein subtiles Mikroklima unterscheiden sich von allen anderen Rebkulturflächen Europas. Kühle, sauerstoffreiche Luftmassen strömen durch bewaldete Steintäler. Ihre permanente Zirkulation hat wesentlichen Einfluss auf die Bukettausbildung in den Trauben. Verwitterte Urgesteinsböden auf den Bergterrassen, die sich stellenweise mit kleinen Lößinseln überdecken und in leichte, sandige Böden übergehen, verleihen Land und Wein ihren Charakter.

Diesen Wein können Sie bei uns auch kosten:

Der elegante S.Dona auf den Steinterrassen
Riesling

Dieser elegante Riesling ist duftig und mineralisch zugleich. Das Aroma bilden Steinobst, Ringlotten und Zitronat, weißer Pfirsich und Zitronen. Am Gaumen ordentlich Fülle und eine pikante Säure – elegant im
Sinne von ausgewogen und trinkanimierend.