Leth Weingut

Wagram - wo der Löss zuhause ist

Familie

Unsere Familie betreibt Weinbau in der dritten Generation.

Unsere Familie betreibt Weinbau in der dritten Generation. Das ist noch nicht wirklich lange, aber lange genug, um mit Idealismus, Innovation und Investition ein Weingut zu formen, das zu den führenden der Region zählt. Beginnend Anfang der sechziger Jahre mit Franz und Barbara Leth über die Söhne Franz und Erich, welche die achtziger und neunziger Jahre prägten, bis zu Franz jun., der seit kurzem für die Weinlinie des Betriebs verantwortlich zeichnet, sind wir alle Winzer aus Leidenschaft.

 

Keller

Weine wollen wie Kinder behandeln werden, gut behütet aber nicht gedrängt.

Den höchsten Qualitätsstandard legen wir auch im Keller an.  Das bedeutet bestmögliche Schonung der Trauben vor dem Pressen, die temperaturkontrollierte Vergärung der Weißweine in Edelstahltanks und die Abfüllung erst nach Entwicklung eines Fruchtaromas. Gut Ding braucht Weile – das gilt im Besonderen für die Lagenweine, die in großen Holzfässern bis zu einem Jahr reifen dürfen. Die Reserve-Rotweine bleiben nach der Maischegärung noch längere Zeit auf den Schalen, es folgt der Apfelsäureabbau und danach zwischen 18 und 24 Monaten Barriquelagerung.

 

Weingärten

Hier wächst die Weinqualität, nirgends sonst

Unsere Weingärten sind unser Kapital. Zum Schutz von Flora und Fauna kombinieren wir traditionelle Verfahren mit den neuesten Erkenntnissen. Das erlaubt uns gänzlich auf Herbizide und Insektizide zu verzichten. Zur Erreichung höchster Qualitäten betreiben wir strikte Ertragsbegrenzung und penible Laubarbeiten. Wir ernten ausschließlich per Hand in mehreren selektiven Lesedurchgängen. In den Keller gelangt nur gesundes und physiologisch optimal reifes Traubengut.

 

Wagram & Terroir

Europas mächtigste Lössformationen

Der Wagram entstand durch eiszeitliche Winde auf dem Urgesteinssockel der Donau. Er besteht aus bis zu 20 Meter hohen Schichten aus angewehtem Lehm, Sand und Kalk – dem Löss. Dieser gut durchdringbare Boden ermöglicht den Wurzeln der Rebstöcke Wasser und Nährstoffe selbst aus großen Tiefen aufzunehmen. Bewässerung und Mineraldünger sind daher nicht notwendig. Zusammen mit dem Einfluss des pannonischen Klimas und starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht ergibt das die perfekte Bedingungen für einzigartige Terroirweine.

 

Sortenweingarten

Franz Leth senior hat bereits vor 20 Jahren begonnen, sich einen besonderen Traum zu erfüllen: Als er damals die ersten seltenen und alten Rebsorten zusammentrug, hätte wohl niemand erwartet, dass er einmal mehr als 250 Sorten in einem Weingarten vereinen würde. Mit liebevoller Feinarbeit hat er in Zusammenarbeit mit der Weinbauschule Klosterneuburg, Forschern und Rebschulen von jeder einzelnen Sorte 15 Stöcke herangezogen, mit einem Schild versehen und ausgepflanzt. Ziel der Sammlung war es schon immer, beinahe verschwundene, traditionsreiche und regionaltypische Sorten zu erhalten. Die Sammlung umfasst heute schwerpunktmäßig regionale Sorten aus Niederösterreich, aber auch seltene Rebsorten der Steiermark, dem Burgenland, Italien, Ungarn, Deutschland, Tschechien oder auch den USA sind vertreten. Mittlerweile ist der Rebsortenweingarten der größte seiner Art in Österreich und bildet ein faszinierendes und gern besuchtes Betätigungsfeld für die Forschung.